| | Stiphodon elegans Leuchtgobius
Syn.: Sicydium elegans, Stiphodon semoni, Stipodon elegans.
Vork.: Sü dostasien: Indonesien ( Java, Sumatra, Flores, Nias, Celebes) , Philippinen, Pelew-Inseln, Fidschi-Inseln, Neukaledonien und westliches Neuguinea. Ryukyu-Inseln und Japan.
GU: Mä nnchen und Weibchen unterscheiden sich zweifelsohne stark durch ihr Farbkleid, doch kann man bisher nicht mit Sicherheit sagen, welches Farbkleid dem Mä nnchen oder dem Weibchen zugeordnet werden muß .
Soz.V.: Trotz ihrer recht eingeschrä nkten Schwimmfä higkeit ( rheophiler Fisch) handelt es sich um flinke, rastlose Tiere, die kleine Reviere beanspruchen, aus denen Artgenossen vertrieben werden.
Hä lt.B.: Bodengrund aus Sand mit einigen Steinen, die als Verstecke und als Ausguck genutzt werden. Die Becken kö nnen bepflanzt werden. Auch Pflanzenblä tter werden gerne besetzt, um einen besseren Ü berblick zu haben. Die Tiere kö nnen in Sü ß wasser gepflegt werden; sie lieben allerdings klares, sauerstoffreiches und strö mendes Wasser, ganz wie in ihrem natü rlichen Lebensraum. Man sollte deshalb eine starke Pumpe anschließ en Vergesellschaftung mit Fischen, die ä hnliche Ansprü che stellen, ist mö glich.
ZU: Ü ber erste Teilerfolge bei der Zucht von Stiphodon elegans berichtet BEYER ( 1985) in der DATZ 38, 445 - 448 und 491 - 494. Dieser sehr interessante Aufsatz enthä lt eine Fü lle von Details, die man schlecht gekü rzt wiedergeben kann. Deshalb wird die Lektü re dieses Artikels jedem Liebhaber vor dem Beginn der Zucht empfohlen.
FU: O, Allesfresser; im Aquarium nehmen die Tiere fast jedes gä ngige Futter. Im Freiwasser scheint die Art Algenrasen abzuweiden.
Bes.: Bei Stiphodon elegans sind, wie auch bei anderen Grundeln, die Bauchflossen zu einem Haftorgan verwachsen, das wie ein Saugnapf wirkt. Es befä higt die Tiere, sich an glatten, auch senkrechten Flä chen, anzuheften, ohne daß sie vom Eigengewicht herabfallen oder von der Strö mung fortgespü lt werden kö nnen. Als strö mungsliebender ( rheophiler) Fisch ist Stiphodon elegans gut an seinen Lebensraum angepaß t: Die Schwimmblase ist nicht entwickelt, der Kö rper ist strö mungsgü nstig gebaut, und die der Stabilisierung dienenden Brustflossen sind besonders lang und breit
T: 24 - 28' C, L: 4, 5 cm, BL: 50 cm, WR: u, SG: 3 | | |
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